Weltneuheit im Test: LED Lenser M1
September 10, 2009 No CommentsZweibrüder rollt den Taschenlampenmarkt auf
Schon die Geschichte der Unternehmensgründung liest sich wie die klassische New-Economy-Story:
Harald und Rainer Opolka, zwei Zwillingsbrüder, gründeten Anfang der 90er-Jahre mit nur 1.000 DM Startkapital, einem alten PC und einen Zeichenblock ein kleines Unternehmen, das heute Weltmarktführer in
seinem Bereich ist: Taschenlampen. Das war die Geburtsstunde von Zweibrüder Optoelectronics.
www.ledlenser.com

Die meisten von uns nutzen solche Geräte nur im äußersten Notfall und geben sich meist mit dem Billig-Modell vom Discounter zufrieden. Wir kennen aus unserer Kindheit auch meist die Modelle mit den schweren, klobigen Batterien, die dank kurzer Lebensdauer eher als Schlagwaffe denn als Lichtspender zu nutzen waren.
Im Test: Das Modell LED-Lenser M1
Dank neuester LED-Technik und dem Erfindergeist der beiden Deutschen, entstehen in den Werken mit Hilfe von mehr als 1.000 Mitarbeitern jedoch Kunstwerke mit hoher Lichtleistung.

Vor wenigen Tagen hielten wir das lang ersehnte Spitzenmodell der M-Serie in den Händen und konnten es einem Test unterziehen. Auffällig ist, dass die Taschenlampe mit nur einer Taste auskommt. Dank Microcontroller werden über diese eine Taste alle drei Programme geschaltet: der normale Modus, der Eco-Mode mit reduzierte Lichtstärke (gut, um z.B. Bücher und Zeitschriften zu lesen) und der Stroboskop-Modus, den viele aus der Discothek ihres Vertrauens kennen. Die Taste lässt sich feststellen und anhand der kurzen Tastendrucke VOR dem Einrasten erkennt der Microcontroller, welches Programm gewählt wurde.
Die beeindruckenden technischen Daten kann man hier nachlesen
Den Ablauf haben wir in diesem Video kurz dargestellt:

Im normalen Modus fällt sofort die recht hohe Lichtleistung auf, die mit nur einer einzigen Batterie erzeugt wird. Der Controller reguliert die Lichtstärke jedoch relativ schnell herunter, um ein Überhitzen der LED zu verhindern (Smart Light Technology). Dennoch ist diese Taschenlampe so klein, dass sie in jede Hosentasche passt. Dennoch besitzt sie ein robustes Metallgehäuse, was natürlich im Außeneinsatz zu empfehlen ist. Mit nur rund 78 Gramm Gewicht erreicht sie mit einer CR123-Batterie rund 155 Lumen bei rund 8 Stunden Leuchtdauer. Die Lebensdauer der LED beträgt ordentliche 100.000 Stunden, so dass man auch nach Jahren auch noch Freude an dem Modell haben sollte. Für rund 69 Euro kann man das auch erwarten.

In der Praxis haben wir auch das Advanced Focus System kennengelernt, was für einen homogenen Lichtkegel beim Focussieren sorgt.
Fazit:
Wer öfter an seinem technischen Equipment herumbastelt, z.B. seinen PC erweitert, dürfte mit diesem Modell auf seine Kosten kommen.
Als “Notfall-Lampe” für zu Hause kann man jedoch auch das kleinere, günstige Modell M5 oder K3 nehmen (50 bzw. 40 Euro).
Auf der Internetseite gibt es auch eine Community, wo Nutzer Ihrer Erfahrungsberichte und Einsatzmöglichkeiten für die verschiedenen Modelle aufzeigen, Bilder und Videos posten und natürlich auch Kritiken und Lob hinterlassen.
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David Akinloye für admberlin.de

